MittendrIn Berlin! // Wettbewerb // Wettbewerb 2010/11

Umsetzungen der Preisträger 2010/11

Der Wettbewerb MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative startete 2010 zum fünften Mal. Und er traf bei den Akteuren in den Kiezen offenbar genau den richtigen Nerv. Wir waren beeindruckt von der großen Resonanz auf das Wettbewerbs-Motto „Vielfalt auf den Punkt gebracht“. Mit insgesamt 35 Bewerbungen hatte der Wettbewerb seine bisherige Rekordbeteiligung zu verzeichnen.

Die drei Gewinner-Projekte des Durchgangs 2010/11 stehen exemplarisch für die gelungene Umsetzung dieses Mottos. Um ihren Kunden und Besuchern die Vielfalt näherzubringen, nutzten die engagierten Akteure vor Ort die Chance, die sich ihnen durch den MittendrIn-Gewinn bot: Im Charlottenburger Mierendorffkiez wurde die streitbare Kaiserin Augusta zu neuem Leben erweckt und zur vitalen Botschafterin eines lebendigen, bürgerlichen Geschäftsviertels. Die Schöne­berger Crellestraße festigte hervorragend ihr Image als musikalischer Standort durch ein Chorfestival und eine einzigartige Klang-Installation. Die Gewerbetreibenden in Halensee stellten die Vorzüge des Fahrradfahrens in den Mittelpunkt und schufen zahlreiche Angebote, die Vielfalt vor Ort zu „erfahren“.

 

Das zweistufige Verfahren

Das Auswahlverfahren des Wettbewerbs MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2010/11 findet im Jahr 2010 in einem zweistufigen Verfahren statt. Nach Abgabe der Ideenskizzen wählt eine Jury bis zu acht Teilnehmer aus. Diese nominierten Initiativen erhalten ein Startergeld und Zeit bis Oktober 2010, ihre Ideen zu überarbeiten und weiter zu verbessern. Beide Phasen werden im Jahr 2010 durch Fachforen begleitet. Die Initiativen erhalten so fachlichen Input und die Möglichkeit des Austausches mit externen Experten, Praktikern und anderen Initiativen. Die Fachforen beschäftigen sich beispielsweise mit neuen Tendenzen im Einzelhandel, Strategien zur Öffentlichkeitsarbeit oder der Zusammenarbeit in lokalen Netzwerken. Im Dezember 2010 bestimmt die MittendrIn-Jury bis zu drei Preisträger. Die Umsetzung der Projekte erfolgt im Jahr 2011.

 

 

  • Möglichkeit der Teilnahme an Qualifizierungsinstrumenten wie Foren, Fachgesprächen oder Werkstätten
  • Auswahl und Nominierung von maximal 8 Beiträgen durch eine Jury
  • Benennung von Qualifizierungsauflagen für die nominierten Beiträge
  • Startergeld von bis zu 5.000 EUR je nominiertem Beitrag
  • Die Gesamtsumme von bis zu 100.000 EUR wird durch die Jury auf die Preisträger in Abhängigkeit der jeweiligen eingereichten Konzeptionen verteilt
  • Umsetzung der Ideen aus dem Jahr 2010 von April bis Oktober 2011

 

Teilnahmeformulare 2010/11

Hier können Sie die notwendi­gen Formulare für die Teilnahme am Wettbewerbsverfahren „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative” herunterladen.

 
 

 

 

Teilnahmebedingungen

Im Teilnahmeantrag zum Wettbewerb MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative sollen die vorgesehenen Ideen und Aktionen skizziert und der besondere Bezug zum Ort oder den Orten deutlich gemacht werden. Zudem ist die Zeitachse der Veranstaltung mit den geplanten Höhepunkten darzustellen und es sind erste Aussagen zur geplanten Öffentlichkeitsarbeit zu treffen. Neben der Darstellung des Vorhabens, das auf eine klare Profilierung der jeweiligen Geschäftsstraße bzw. des Zentrums zielt, ist überzeugend zu erläutern, wie private Mittel für das Vorhaben akquiriert und sichergestellt werden. Hierbei sind verbindliche Finanzzusagen ebenso denkbar wie klassische Sponsoringzusagen.

Erwünscht sind Kooperationen mit Akteuren des Handels, Kunst und Kultur, mit Immobilieneigentümern oder mit lokalen Initiativen. Das jeweilige Bewerbungsteam sollte nach Möglichkeit Vertreterinnen bzw. Vertreter aus mindestens drei unterschiedlichen Bereichen umfassen. Die Beteiligten sollen benannt und ihr jeweiliger inhaltlicher Beitrag zum Gesamtkonzept skizziert werden.

Aus den Bewerbungsunterlagen soll ersichtlich werden, wie die Zusammenarbeit funktioniert bzw. wie diese gestaltet wird. Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Initiativen und Interessengruppen trägt maßgeblich dazu bei, einen Standort zu stärken und ist ein wichtiges Kriterium für die Prämierung. Zur Unterstützung des Vorhabens bzw. der Aktion können Experten wie Veranstaltungs- und Eventagenturen, Architekten oder   Stadtplaner hinzugezogen und benannt werden.

Aus den Bewerbungen wählt die Jury bis zu acht Beiträge aus, die die Chance zur weiteren Qualifizierung bekommen. Diese nominierten Anträge erhalten hierfür jeweils ein Startergeld von bis zu 5.000 EUR. Die Initiativen werden in der nachfolgenden Qualifizierungsphase unterstützt. Zum Jahresende 2010 wählt die Jury aus dieser Gruppe drei Gewinner aus. Diese erhalten ein Preisgeld von insgesamt bis zu 100.000 EUR. Die Vergabe von Sonderpreisen liegt im Ermessen der Jury.