
Die Akteursrunde „Aktives Stadtzentrum Marzahn“ stellt mit dem Freizeitforum Marzahn ein Gebäude in den Mittelpunkt, das Kunst, Kultur, Sport und Freizeit, Bildung und Politik eng miteinander verbindet. Die drei Aktionstage stehen unter den thematischen Schwerpunkten Gesundheit, kulturelle Vielfalt und Musik. An den Aktionstagen
sollen alle Altersgruppen den Tag gemeinsam im Freizeitforum verbringen. Die Aktion soll auf die Potenziale nicht nur des Freizeitforums, sondern auch der Marzahner Promenade und des Großbezirks Marzahn-Hellersdorf insgesamt aufmerksam und den Standort über die Grenzen Berlins hinaus bekannter machen.

Mensch Köpenick! ist ein Event der IG Altstadt Köpenick e.V., das die Geschichte der Menschen in Köpenick von der ersten Besiedelung in der Bronzezeit bis in die Gegenwart und die Zukunft audiovisuell darstellen möchte. Dabei werden verschiedene Plätze in der Altstadt Köpenick und auf der Schlossinsel mit lokalen historischen
und gegenwärtigen Geschichten schauspielerisch und tänzerisch inszeniert. Diese Zeitreise soll für das Publikum vom Startpunkt des Schlossinselufers in der Köpenicker Altstadt „ergehbar“ sein. Es ist vorgesehen, auf Bühnen, Aussteller o.ä. zu verzichten und alles aus den Gebäuden heraus zu inszenieren.

Vielfalt erfahren, Kundenfreundlichkeit steigern und Umweltbewusstsein stärken – dies möchte Erfahre Halensee! mit einem öffentlichen Fahrradverleihsystem erreichen. Der von der Gewerbegemeinschaft KuDamm-Halensee zusammen mit Urbanizers Büro für städtische Konzepte vorgeschlagene Wettbewerbsbeitrag möchte die vielfältige Angebotsstruktur des Standorts mit der kulturellen, räumlichen und geschichtlichen Vielfalt des Quartiers
verknüpfen und auf diese Weise dessen Attraktivität steigern. Die Händlergemeinschaft möchte ein berlinweites Alleinstellungsmerkmal erzeugen, indem sie ihren Kunden Fahrräder zum Einkaufen zur Verfügung stellt. Die auffällig gestalteten Räder sollen als Katalysatoren der Vielfalt dienen und ein aktives Zeichen zum Umgang der Gewerbetreibenden mit innerstädtischer Mobilität und Klimafragen setzen.

Mit dem Vorhaben möchte das Bewerberteam Friedrichshagen – Bölschestraße, bestehend aus der IG Rathaus, dem Bürgerverein Friedrichshagen e.V. und der Werbegemeinschaft Friedrichshagen e.V., ein Nutzungskonzept für das ehemalige Rathaus Friedrichshagen finden. Ziel der Initiative ist es, das Gebäude für die Bürgerschaft in Form einer öffentlich
zugänglichen Nutzung zu erhalten. Einen Tag lang soll das ehemalige Rathaus beispielhaft und zukunftsweisend bespielt werden als zentraler Ort der Kommunikation und Information für alle Friedrichshagener. Die Akteure in der Bölschestraße sollen u.a. durch ein Rathausspiel in die Aktionen eingebunden werden.

Kaiserin Augusta, Namensgeberin der zentralen Straße des Mierendorffkiezes, der Kaiserin-Augusta-Allee, würde 2011 ihren 200. Geburtstag feiern. Aus diesem Grund plant der Unternehmerstammtisch Mierendorffkiez für das kommende Jahr eine Reihe von Aktivitäten, mit denen der Standort in das öffentliche Rampenlicht gerückt werden soll: z.B. mit einem Drachenbootrennen „Kaiserin-Augusta-Cup“,
einer speziell konzipierten Ausflugs-Bootsfahrt „Rund um die Insel der Kaiserin“, einer Kunstausstellung in Schaufenstern und leerstehenden Gewerberäumen uvm. Als Höhepunkt ist im September „Augustas Geburtstagstafel“ geplant, zu der Bürgerinnen und Bürger zu einem kulinarischen Mahl an eine Tafel in die Mitte der Kaiserin-Augusta-Allee eingeladen werden.

Der Unternehmerkreis Schöneweide zielt mit dem Konzept auf eine Neuinterpretation und Neu-Präsentation des Stadtteils vor der Kulisse seiner industriellen Geschichte. Auf einer Meile zwischen Mellowpark in Köpenick und den Nalepastudios in Rummelsburg wird die Vielfalt der Angebote und Orte präsentiert.
An allen Tagen im Mai 2011 soll es ein Programmangebot an wechselnden Standorten. Zwei Wochenenden werden im Programm besonders herausgestellt. U.a. soll zu einer großen Muttertagsgala, einer Kinonacht in den Spreehöfen und zu einem Märchenfest mit Bootsparade auf der Spree geladen werden.

Anknüpfend an das erfolgreiche Chorfest „die Crellestraße gibt den Ton an – Gesang in allen Tonlagen“ und weiteren Veranstaltungen des Netzwerks Crelle-Kiez.de soll das Interesse der Kunden und Besucher für Harmonien und Gesang angesprochen werden. Ziel ist es, darüber den Bekanntheitsgrad der Straße grundsätzlich zu erhöhen. Eine mehrstimmig gesungene Klangfolge soll komponiert, aufgenommen und mittels Lautsprechern entlang der gesamten
Straßen für wenige Minuten wie eine Welle erklingen. Das anspruchsvolle Tonkonzept ist als Gegenentwurf zur üblichen Beschallung in Kaufhäusern und anderen öffentlichen Räumen zu verstehen. Mit der Klang-Installation verbunden ist ein Kompositionswettbewerb und Chor-Casting zur Produktion des Musik-Stücks. Die Inszenierung soll öffentlichkeitswirksam, verbunden mit Händleraktionen inszeniert werden.

Das Netzwerk Kulturwirtschaft, Medien, Bildung – Südliche Friedrichstadt möchte mit Hilfe der sogenannten (kuk) station die Vielfalt der südlichen Friedrichstraße an einem Ort konzentriert erlebbar machen. Als Labor und Showroom zugleich sollen die vielschichtige Vergangenheit und Gegenwart des Quartiers präsentiert und Zukunftsvisionen generiert werden. Das zentrale Element, die (kuk) station besteht aus in einer
Box angebrachten Touch-Screens, die dem Besucher ermöglichen, mittels 3-D-Simulationen die Umgebung zu „lesen“ und anschließend zu erkunden. So soll beispielsweise ein System von Informationstafeln zum historischen Zeitungsviertel simuliert werden. Im direkten Umfeld sollen Begleitaktionen stattfinden; Ausstellungen, Workshops und Führungen können mit dem Konzept verbunden werden.