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Folgende Beiträge wurden für die Umsetzung im Jahr 2007 prämiert: Frankfurter Allee Aktion: Design Allez! - Paris-Moskau-Berlin Die Standortgemeinschaft der Frankfurter Allee nimmt die Lage der baulich und historisch bedeutsamen Straße in der Berliner Innenstadt zum Thema und erklärt sie Anfang September zum Mittelpunkt der Achse Paris-Moskau. Das gewählte Motto der Aktionen signalisiert Aufbruchsstimmung, die auch künftig touristische und kommerzielle Interessen stärker in den Blick nehmen soll. Der Bezug zu den Berliner Partnerstädten Paris und Moskau wird sich während der zweitägigen Open-Air Veranstaltung in unterschiedlichsten Angeboten widerspiegeln. Dazu ist ein Show-Programm vorgesehen, mit Teilnehmenden aus allen drei Hauptstädten, Modepräsentationen, Koch-Vorführungen mit französischer, deutscher und russischer Küche. Höhepunkte der Tage sind die Aktionen "Friedrichshain kocht", ein Kinozelt und umfangreiche Modenschauen Am Drehpunkt zwischen Ost und West wird es also vielerlei Möglichkeiten zum Erleben, Austausch und Entdecken geben.
| Warnitzer Bogen / Falkenbogen in Hohenschönhausen Aktion: Einfach rund! DER BOGENMARKT In Hohenschönhausen werden Bögen geschlagen. Anknüpfungspunkte sind der Falkenbogen und der Warnitzer Bogen, die die Falkenberger Chaussee in zwei Einkaufsbereiche trennt. Am zweiten September-Wochenende werden die Händler und Akteure beider Zentren gemeinsam ihre Angebote und Potenziale der Öffentlichkeit präsentieren. Wesentliche Initiatoren sind der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V., die HOWOGE sowie das zuständige Bezirksamt. Wenn der Autoverkehr auf der Falkenberger Chaussee ruhen wird, ist auf der historischen Handelsstraße Platz für einen "Handelsbogen", einen "Kulturbogen", einen "Gastrobogen" und einen "Flohmarktbogen", bei dem die Bewohner selbst zu Händlern werden können. Die Straße wird zu einem verbindenden Element. Ein Kunst-Bogen-Projekt, bei dem alle Anwohner einbezogen werden, verwandelt den Bogenmarkt in einen ganz besonderen Ort. Ein weiterer Höhepunkt ist die historische Modenschau.
| Rüdesheimer Platz Aktion: Das Handel-n am Rüdi. Ein Jahrhundert Zeitgeschichte am Rüdesheimer Platz Schon im vergangenen Wettbewerbsjahr war der Beitrag der Standortinitiative Rüdesheimer Platz (Rüdi-Net) in die engere Wahl gekommen. Motiviert durch die ersten Planungen aktivierte der Verein auch ohne Preisgeld die Bewohner, Händler und Gewerbetreibenden, gemeinsam für den Standort zu handeln. Dieses Jahr wurde die Initiative nun als ein Preisträger ausgezeichnet. Die Veranstaltungstage am letzten Wochenende im August wollen Besucher und Anwohner auf die Qualitäten des etwa hundert Jahre alten Rheingau-Viertels neugierig machen und zu diesem Zweck den Platz in seine Gründerzeit zurückverwandeln. Während am Samstag in erster Linie die Aktivitäten des Handels im Mittelpunkt stehen werden, ist der Sonntag der Kommunikation gewidmet. Dazu gehören Bühnen- und Straßenkunst, aber auch ein Skaterrennen, das an die ehemaligen Rollschuhrennen rund um den Platz erinnern will. Das Wochenende will insgesamt dazu beitragen, dass das Wilmersdorfer Viertel wieder "wachgeküsst" wird. Als Wiedererkennungsmerkmal dieser Bewegung wird die "Haberland-Blume" die Geschäfte und Häuser schmücken – ursprünglich erdacht von und nun benannt nach dem Erbauer des Viertels Georg Haberland. | Krumme Lanke Aktion: KRUMME LANKE…DAS TOR NACH BERLIN…soll schöner werden Die Krumme Lanke Interessengemeinschaft KLIG wurde von der Jury mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Der Preis ist Anerkennung und echte Unterstützung für eine wirkungsvolle Investition vor Ort. Das Engagement gilt vor allem dem Umbau des Vorplatzes des U-Bahnhofs Krumme Lanke. Da der Bezirk Steglitz-Zehlendorf für dieses Vorhaben derzeit kein Geld zur Verfügung stellen kann, sind die Händler, anliegende Praxen und Geschäftsleute selbst aktiv geworden und haben in großem lokalen Einvernehmen die Planung in die Hand genommen. Im vergangenen Jahr wurden bei einem Straßenfest Spenden gesammelt und auch in diesem Jahr dient die Aktion im Spätsommer dazu, die Umgestaltungen des Platzes zügig voranzubringen. Der Bezirk ist in das Verfahren eingebunden und unterstützt die Aktiven vor Ort. "Weniger ist mehr" – der Platz soll so gestaltet werden, dass sich die Leute dort gern aufhalten und der Ort auch der besonderen architektonischen Bedeutung, der durch den Architekten Alfred Grenader gebauten U-Bahnstation Krumme Lanke, wieder gerecht wird. Dazu gehören klare Strukturen mit Bänken, neuen Bäumen und eine ansprechende Beleuchtung. Stück für Stück wächst die Idee in die Umsetzung.
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