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Newsletter Nr. 4 / 2012

6. Dezember 2012

Die Gewinner des Wettbewerbs „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ 2012 stehen fest. Die Jury der gemeinsamen Initiative der IHK Berlin, der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wirtschaft, Technologie und Forschung und Partnern aus der Wirtschaft hat drei Siegerbeiträge ausgewählt. Die insgesamt 100.000 Euro Preisgeld gehen an Projekte in der Turmstraße in Mitte, in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg sowie in der Altstadt Spandau. Der bereits zum sechsten Mal ausgelobte Preis stand diesmal unter dem Motto „Laufend Neues erleben“.

 

Juryvorsitzende Prof. Angela Mensing-de Jong, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden

„Die drei Gewinner-Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie mit den Umsetzungen einen langfristigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung der jeweiligen Standorte leisten. Beim Projekt aus der Kastanienallee überzeugte die Jury besonders die positive Resonanz, die der MittendrIn-Beitrag auf das schnell wachsende neue Netzwerk für ein neues Image ausübte. In der Turmstraße können die Akteure durch ihr künstlerisches Projekt zur laufenden Umgestaltung und Neuinszenierung der Geschäftsstraße beitragen. An der Spandauer Idee „Kunst verbindet“ hat die Juroren insbesondere der Gedanke überzeugt, die bestehenden Anziehungspunkte in kreativer Weise zusammenzufassen und erlebbar zu machen.“

 

Christian Wiesenhütter, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin

„MittendrIn ist der lebendige Beweis dafür, dass wir gemeinsam in unserer Stadt etwas schaffen können, das mit Neuem überrascht und den Weg in die Zukunft weist. Gemeinsam entstehen in den Netzwerken vor Ort die Ideen, mit denen die eigene Geschäftsstraße wieder aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden kann. Bewusst setzen wir auf die Kreativität vor Ort, die sich durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen lokalen Akteursgruppen ergibt. Die Initiativen entwickeln Businesspläne, an denen sie sich auch selbst anteilig finanziell beteiligen. Gemeinsam mit unseren Partnern ermöglichen wir als Initiatoren des Wettbewerbs den Geschäftsstraßen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.“

 

Ephraim Gothe, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

„Städtische Zentren spiegeln das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben in der Stadt wider. In Berlin stehen sie für Vielfalt und Lebendigkeit und prägen die besondere Ausstrahlung der Stadt. Die Stärkung von Zentren ist daher ein wichtiges Ziel der Berliner Stadtentwicklungspolitik. Alle drei Gewinner-Initiativen haben in engagierten lokalen Kooperationsnetzwerken kreative und tragfähige Konzepte entwickelt, um ihre Geschäftsstraßen attraktiv zu gestalten und Besuchende mit „Neuem“ zu überraschen. Sie tragen auf nachhaltige Weise zur positiven Entwicklung ihres Kiezes und zur Umsetzung des Stadtentwicklungsplans Zentren bei. Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Jury. Die Wahl fiel angesichts der vielfältigen und qualitativ hochwertigen Wettbewerbsbeiträge nicht leicht.“

 

CastingCarrée – Gestern, Heute, Morgen

Die Kastanienallee von einer spannenden, neuen Seite präsentieren und ihr ein vielfältigeres Image geben, das ist das Ziel des Wettbewerbsbeitrags der Interessengemeinschaft CastingCarrée e.V.. Unter dem Titel „Gestern, Heute, Morgen“ wird im kommenden Sommer die Kastanienallee ein Wochenende lang in „Ausnahmezustand“ versetzt. Geplant sind Specials in lokalen Geschäften und Hinterhöfen, Night-Shopping, Themenführungen, ein Kinder und Jugendprogramm, eine mobile Modenschau, Fotografieausstellungen, Filmvorführungen, ein Bühnenprogramm mit Live-Musik und auch die Vorstellung sozialer Angebote im Kiez. Die Geschichte der Kastanienallee, aber auch aktuelle und auf die Zukunft gerichtete Themen stehen im Mittelpunkt der Aktionen. „CastingCarrée“ geht spielerisch mit Klischees um und will damit zeigen, was die Kastanienallee tatsächlich zu bieten hat.

Ansprechpartner: Interessengemeinschaft CastingCarrée e.V., Sebastian Mücke, Tel. 0179290 15 01, und Stefanie Gronau, Tel. 030 – 91 20 67 7 4, E-Mail: info@castingcarree.de

 

Aktive Turmstraße: Bewegt – belebt – beliebt!

Kernelement dieses Projekts ist die künstlerische Gestaltung von 14 Verteilerkästen und weiteren Straßenmöbeln an markanten Stellen im Kiez. Die Motive werden unter Beteiligung von Anwohnern, lokalen Händlern, Schulen, Kitas und weiteren Partnern ausgewählt. Ziel ist es, den öffentlichen Raum in der Turmstraße lebenswerter zu gestalten und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Den Rahmen für die Kunstaktion setzen Festveranstaltungen, in die die lokalen Gewerbetreibenden eng eingebunden sind und mit ihren Angeboten auf sich aufmerksam machen können. Für das Abschlussfest ist ein großer Markt der lokalen Händler und Akteure geplant. Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum in der Turmstraße soll das Projekt zu bewussterem Handeln bewegen und nachhaltig zur Verbesserung des Images der Turmstraße beitragen.

Ansprechpartner
die raumplaner
Frau Sabine Slapa, Tel. 030 375 927 21
Mail info@die-raumplaner.de

 

Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet

Die Farbe gelb – auch in Form einer über einen Kilometer langen gelben Linie – kennzeichnet die Veranstaltungen und Aktionen rund um den Wettbewerbsbeitrag der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. und Partner für Spandau GmbH.

Drei kulturelle Veranstaltungen im Sommer 2013 sollen das gewachsene Hauptzentrum Altstadt Spandau als attraktive, überraschende und interessante Einkaufs, Kultur-, und Flaniermeile berlinweit bekannt machen. Kunst ist dabei verbindendes Element und bringt engagierte Bürger mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, Händler, Künstler, Kulturschaffende und Vereine zusammen, um die größte Fußgängerzone Berlins nachhaltig attraktiv zu machen.




Ansprechpartner
Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V.
Frau Gabriele Fliegel, Vorstandsvorsitzende,
Tel. 030 333 65 91
Mail info@wirtschaftshof-spandau.de
Internet mittendrin-turmstrasse.de

 

Die erfolgreichen Initiativen erhalten zur Umsetzung ihrer Projekte im Sommer 2013 insgesamt 100.000 Euro Preisgeld und darüber hinaus weitere Unterstützung der Initiatoren und Partner des Wettbewerbs beim stadtweiten Marketing. MittendrIn Berlin! ist eine Zentren-Initiative, die Konzepte für Projekte und Aktionen auszeichnet, die dauerhafte positive Effekte zur Steigerung der Attraktivität von Zentren und Geschäftsstraßen versprechen. Der seit 2005 bestehende Wettbewerb ist eine gemeinsame Aktion der IHK Berlin, der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wirtschaft, Technologie und Forschung und der privaten Partner GALERIA Kaufhof, BoetherRealtyPartner, Multi Development Germany, Ströer Out of Home Media, REWE, EDEKA, City Clean und des Handelsverbands BerlinBrandenburg e.V..

 

Neues aus den anderen Bundesländern

Hessen
„Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen“ startet in eine neue Runde. Kommunen und private Initiativen können sich bis zum 11. Februar 2013 mit Projekten zur Entwicklung der Innenstädte und Ortskerne bewerben. „Ab in die Mitte!“ trägt seit zehn Jahren dazu bei, Innenstädte und Ortskerne als wertvolle Lebensräume zu stärken. Schon die Teilnahme am Wettbewerb setzt in den jeweiligen Kommunen einen kreativen Dialog in Gang. Es sollen möglichst viele Akteure mobilisiert werden, Netzwerke für die Zentren entstehen und das Besondere der Stadt oder Gemeinde herausgestellt werden.

Sachsen
Das neue Wettbewerbsmotto steht fest und wird zur Auftaktveranstaltung für den 10. Innenstadt-Wettbewerb in Sachsen bekannt gegeben. Geplant ist diese für Ende Februar/Anfang März 2013.

Nordrhein-Westfalen
Im Fokus des Wettbewerbsdurchgangs für das Jahr 2013 stehen die Themen Stadttourismus, Stadthandel und Stadtidentität. Die Ausstrahlungskraft und Anziehungsfähigkeit, die eine Stadt auf Anwohner, auswärtige Gäste und Kunden ausübt, hängt eng mit ihrer Identität zusammen. Stadtidentität entsteht durch architektonische und städtebauliche Besonderheiten im historisch gewachsenen Stadtbild. Handel und Versorgung, die eine zentrale Rolle in der Innenstadt einnehmen, aber auch Stadt-Touristen, Innenstadt-Kunden wie Bewohnerinnen und Bewohner gestalten die Identität entscheidend mit. Eine wichtige Komponente ist der Einzelhandels- und Gastronomiebesatz, der zur Stärkung eines besonderen oder sogar unverwechselbaren Profils beitragen kann. Die Bewerbungsfrist endete am 02. November 2012.

Niedersachsen
Die Initiatoren des Wettbewerbs „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen“ geben auch für das kommende Jahr ein Aktionsmotto vor. „Mit ‚StadtLEBEN‘ möchten wir im kommenden Jahr den Blick besonders auf die Zielgruppe der Familien und der unterschiedlichen Generationen richten – auf die Ansprüche, die diese an unsere Innenstädte und Ortszentren stellen“, so die Initiatoren des Wettbewerbs. Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode sagte anlässlich des Wettbewerbsstarts: „Wir möchten die Kommunen animieren, über entsprechende Angebote nachzudenken bzw. auch darüber, schon Vorhandenes weiter zu entwickeln“. Bis zum 13. Oktober 2012 konnten sich alle Kommunen Niedersachsens gemeinsam mit Partnern aus öffentlichem und privatem Bereich bewerben.

 

Newsletter Nr. 3 / 2012

MittendrIn vor Ort

In den vergangenen Wochen haben Vertreter der IHK Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als Initiatoren von “MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ alle nominierten Standortkooperationen vor Ort besucht. Für die Nominierten ist dieses Coaching-Angebot die Gelegenheit, ihre Projektidee und ihre Standorte dem Team von MittendrIn Berlin! zu präsentieren und Details zu diskutieren. Wichtiges Element der Vor-Ort-Gespräche ist die Auseinandersetzung mit den Qualifizierungsauflagen der Jury, die diese den Initiativen mitgegeben hat. Die Vor-Ort-Gespräche sind ein sehr gutes Instrument, um mit einem „Blick von außen“ und gezielten Nachfragen Impulse für die Weiterentwicklung der Konzepte zu liefern.

 

MittendrIn Berlin! Kreativwerkstatt

Als Teil des Coachings der acht nominierten Geschäftsstraßeninitiativen fand am 09. August 2012 eine Informations- und Kreativitätsrunde statt. Neben den Vor-Ort-Gesprächen ist dies eine weitere Unterstützungsleistung der Initiatoren während der dreimonatigen Nominierungsphase.
Die Vorträge widmeten sich u. a. den Themenfeldern Veranstaltungsorganisation, Einbindung des Handels, Stadtmarketing und kreativen Aktionen. In einer Kreativwerkstatt hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit dem Gehörten auseinander zu setzen.

 

Frank Baumann

Frank Baumann, BÜRO BLAU und Unternehmergemeinschaft Mierendorffkiez, berichtete aus seinen Erfahrungen in der Wettbewerbsrunde 2010/11. Er skizzierte den Gewinnerbeitrag „Mierendorffkiez: MittendrIn die Kaiserin!“ und zeigte die Bedeutung einer lokalen Imageträgerin für eine solche Aktion auf. Zehn Tipps illustrierten die wichtigsten Erfahrungen und Erkenntnisse, die die Initiative im Rahmen von MittendrIn Berlin! gewonnen hat.

 
 

 

 

Michael Beckmann

Der zweite Beitrag bot einen Einblick in die Erfahrungen der Schwesterinitiative „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“. Michael Beckmann, Geschäftsführer der Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH und des dortigen Stadtmarketingvereins berichtete über Erfahrungen im Tourismus, im Handel und im Stadtmarketing. Winterberg hat jährlich eine Million Übernachtungsgäste. Die Stadt behauptet sich erfolgreich im Werben um die Gunst der Touristen und Touristinnen. Bereits fünf Mal war die Kommune im Wettbewerb „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ erfolgreich. Michael Beckmann zeigte die Chancen auf, in einem Wettbewerb wie MittendrIn Berlin! auch außergewöhnliche Ideen ausprobieren zu können.

 
 

 

 

Jochen Brückmann

Im dritten Beitrag gab Jochen Brückmann, IHK Berlin, den Anwesenden Hinweise zur weiteren Qualifizierung ihrer Beiträge. Hierbei betonte er die Bedeutung der Darstellung der Netzwerkarbeit sowie die verstärkte Einbindung der Händler und Gewerbetreibenden in die Projektidee. Der Wettbewerb „MittendrIn Berlin!“ ist auch immer auf einen langfristigen Erfolg ausgelegt, so dass der Nachhaltigkeit von Konzepten eine besondere Bedeutung zukommt.

 
 

 

 

Kreativität und Vielfalt

In der anschließenden Kreativwerkstatt gab es für die teilnehmenden Akteure aus den acht Geschäftsstraßeninitiativen die Möglichkeit, die gewonnenen Anregungen in kreativen Sequenzen spielerisch umzusetzen: Eine fiktive, jedoch vordefinierte Veranstaltung musste ausgestaltet, eine Linie für die Öffentlichkeitsarbeit gefunden und Highlights zur Einbindung wichtiger Persönlichkeiten definiert werden. Die Ergebnisse der Gruppen überzeugten in ihrer Kreativität und Vielfalt.

 

Medienecho zu MittendrIn Berlin!

Die Juryentscheidung zu „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ Mitte Juli 2012 über die Nominierungen für die zweite Phase im Wettbewerb hat eine gutes Medienecho hervorgerufen. Die lokale Berichterstattung bietet Informationen über „MittendrIn Berlin!“, die nominierten Gruppen und ihre Protagonisten sowie deren Projektideen.

 

Neues aus den anderen Bundesländern

Sachsen

Das Wettbewerbsmotto in Sachsen lautet in diesem Jahr „Aktive Stadt – Mitte(n) in Bewegung“. Die Projekte müssen bis zum 31. August 2012 eingereicht werden. Eine Jury wird Anfang Oktober die besten auswählen und die Preise in Höhe von 30.000, 20.000 und 10.000 Euro vergeben. Die Preisträger werden am 9. November 2012 in Dresden im Beisein des Schirmherrn des diesjährigen Wettbewerbs, Staatsminister Sven Morlok, geehrt.

Die teilnehmenden Initiativen reichen für den Wettbewerb individuell gestaltete Projekttafeln ein, die im Nachgang auch einem breiteren Publikum präsentiert werden. Auf der Euregia 2012 werden diese vom 22. bis 24. Oktober 2012 zu sehen sein. Hier findet am 24. Oktober 2012 ein Informations- und Erfahrungsaustausch zu den aktuellen und in der Vergangenheit auch umgesetzten Ab-in-die-Mitte-Projekten statt.

 

Niedersachsen

Zehn Jahre „Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen“ in Kombination mit dem Städtetreffen waren am 2. Mai 2012 gute Gründe für ehemalige „Ab in die Mitte!“- Preisträger und die aktuell sieben Preisträgerkommunen, gemeinsam mit den Initiatoren und Sponsoren im Behördenhaus in Hannover zusammen zu kommen. Im Austausch ging es um Fragen der Nachhaltigkeit der Wettbewerbsteilnahme, die Chancen und Potenziale des Verfahrens und auch die Grenzen der City-Offensive.
Ende August 2012 startet die Bewerbungsphase für den neuen Wettbewerbsdurchgang 2013!

 

Hessen

Auf der Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre „Ab in die Mitte!“ am 19. April 2012 im Capitol Offenbach wurde die Bühne zur Kocharena. Der Abend stand unter dem Motto „Es ist angerichtet!“. Mit großer Spannung und ebenso großem Appetit waren über 100 Gäste – Vertreter der Sponsoren, Stadtverwaltungen, Ministerien und der kommunalen Verbände sowie Mitglieder von Institutionen und Initiativen – der Einladung zur „Geburtstagsparty“ ins Capitol nach Offenbach gefolgt, um gemeinsam zu feiern und zehn Jahre Revue passieren zu lassen. Doch nicht jeder Gast konnte sich entspannt zurücklehnen. Einige Jurymitglieder und Sponsoren-Vertreter übernahmen „Küchendienste“ und griffen damit dem Profikoch Marc Zuspann tatkräftig bei der Zubereitung der Vorspeise, dem Hauptgang und dem Dessert unter „die Arme“.

 

Nordrhein-Westfalen

Mit Spannung wird der Projektaufruf von „Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ für das neue Verfahren in 2013 erwartet. In den kommenden Wochen wird das neue Motto präsentiert. Die wesentliche Zielsetzung der City-Offensive NRW besteht darin, die Zentren als Orte des Handels, der Kunst, Kultur und Freizeit, des Wohnens und Arbeitens stärker und dauerhaft im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verankern. Die Innenstädte und Ortszentren sollen als Mittelpunkt des städtischen Lebens und vielgestaltiger Austauschbeziehungen gestärkt werden.

 

Newsletter Nr. 2 / 2012

2. April 2012

Fachforum „Laufend Neues erleben – Denkanstöße und Inspirationen“

Am Mittwoch, dem 18. April 2012, fand im Amerika-Haus die Kreativ- und Informationsveranstaltung zum aktuellen Motto „Laufend Neues erleben“ statt. Zahlreiche interessierte Initiativen folgten dem Angebot der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der IHK Berlin, mehr über den Wettbewerb zu erfahren, Fragen zum aktuellen Verfahren zu stellen sowie Mitstreiterinnen und Mitstreiter kennenzulernen. Vier Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen lieferten kreative, abwechslungsreiche Denkanstöße und Information rund um das neue Motto.

Ingrid Hermannsdörfer von der städtebaulichen Kriminalprävention (Landeskriminalamt Berlin) erläuterte den Gästen Zusammenhänge zwischen Städtebau, Architektur, Service und objektiver und subjektiver Sicherheit. Durch anschauliche Beispiele zeigte Frau Hermannsdörfer, wie Räume gestaltet werden können, um die gefühlte und tatsächliche Sicherheit eines Ortes für unterschiedliche Nutzergruppen zu gewährleisten. Um Sicherheit zu schaffen oder zu erhöhen, ist es insbesondere soziale Kontrolle wichtig. Dies lässt sich durch bauliche Gestaltung unterstützen.

Ingeborg Stude, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, führte den Begriff „Design for All“ ein. Sie erläuterte, wie Barrierefreiheit realisiert werden kann und animierte im Hinblick auf Geschäftsstraßen dazu, sich – auch aktiv – in die Perspektive der vielfältigen Kundschaft zu versetzen. Dies erleichtere z. B. die Schaffung übersichtlicher Eingangsbereiche. Barrierefreiheit sei auch mit unkonventionellen Ideen und Mitteln zu erreichen, machte Frau Stude deutlich. Weiterführende Informationen zur Barrierefreiheit und zum Thema „Design for All“ finden Sie hier.

Andreas Krüger, Geschäftsführer der Modulor Projekt GmbH, stellte die Entwicklung am Moritzplatz als Beispiel für einen erfolgreichen Netzwerk-Aufbau in Berlin-Kreuzberg vor. Die frühzeitige inhaltliche und organisatorische Einbindung wichtiger Akteure in ein neues Netzwerk sichert die Kompromissbereitschaft und das Engagement zwischen den Beteiligten. Die am Moritzplatz entstandene vielfältige Mischung von Angeboten (Werkstätten, Geschäfte, soziale Projekte, Club, Café, Kindergarten) leiste, so Herr Krüger, einen zusätzlichen Beitrag zur Profilierung des Standortes. Sie trägt zu einem ökonomischen und sozialen Mehrwert bei. Informationen zur Modulor Projekt GmbH finden Sie hier.

Im Gespräch mit Marco Mehlin, Moderation, gab Jeannette Saleh Zaki, Wirtschaftsföderung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Hinweise zum Bewerbungsverfahren aus bezirklicher Sicht. Sie stellte zahlreiche Tipps zur Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern vor.

Elke Plate, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Christof Deitmar, IHK Berlin, und Daniel Schertel, Büro raumscript, standen abschließend für Rückfragen zum Wettbewerbsverfahren zur Verfügung. Sie beantworteten Detailfragen aus dem Publikum zu inhaltlichen und organisatorischen Punkten. Den anschließenden Umtrunk nutzten die rund 60 Gäste dazu, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

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Fotos:
Ingrid Hermannsdörfer, Landeskriminalamt Berlin (oben) und Ingeborg Stude, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (unten) bei Ihren Vorträgen im Rahmen des MittendrIn Berlin! Fachforums „Laufend Neues erleben – Denkanstöße und Inspirationen“ am 18. April 2012 im Amerika-Haus in Berlin

 
 

 

 

Newsletter Nr. 1 / 2012

6. März 2012

Wir möchten Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:
Auftakt zu MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2012/13

Der Wettbewerb MittendrIn Berlin! fordert die Akteure in den Berliner Kiezen auf, das Motto „Laufend Neues erleben“ für ihre Kunden und Gäste kreativ umzusetzen. Berlin ist als Shopping-Metropole beliebt bei Berlinern und Touristen. Diese Beliebtheit begründet sich mit den vielen abwechslungsreichen Einkaufsstraßen, Geschäftsquartieren und Kiezen. Diese Qualität zu fördern, haben sich das Land Berlin, die IHK Berlin und private Unternehmen zum Ziel gesetzt. Bis zum 25. Mai können sich Standortinitiativen mit ihren Ideen bewerben. Für die Umsetzung der Gewinner-Projekte stehen bereits zum sechsten Mal insgesamt 100.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.