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Newsletter Nr. 2 / 2012

2. April 2012

Fachforum „Laufend Neues erleben – Denkanstöße und Inspirationen“

Am Mittwoch, dem 18. April 2012, fand im Amerika-Haus die Kreativ- und Informationsveranstaltung zum aktuellen Motto „Laufend Neues erleben“ statt. Zahlreiche interessierte Initiativen folgten dem Angebot der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und der IHK Berlin, mehr über den Wettbewerb zu erfahren, Fragen zum aktuellen Verfahren zu stellen sowie Mitstreiterinnen und Mitstreiter kennenzulernen. Vier Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen lieferten kreative, abwechslungsreiche Denkanstöße und Information rund um das neue Motto.

Ingrid Hermannsdörfer von der städtebaulichen Kriminalprävention (Landeskriminalamt Berlin) erläuterte den Gästen Zusammenhänge zwischen Städtebau, Architektur, Service und objektiver und subjektiver Sicherheit. Durch anschauliche Beispiele zeigte Frau Hermannsdörfer, wie Räume gestaltet werden können, um die gefühlte und tatsächliche Sicherheit eines Ortes für unterschiedliche Nutzergruppen zu gewährleisten. Um Sicherheit zu schaffen oder zu erhöhen, ist es insbesondere soziale Kontrolle wichtig. Dies lässt sich durch bauliche Gestaltung unterstützen.

Ingeborg Stude, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, führte den Begriff „Design for All“ ein. Sie erläuterte, wie Barrierefreiheit realisiert werden kann und animierte im Hinblick auf Geschäftsstraßen dazu, sich – auch aktiv – in die Perspektive der vielfältigen Kundschaft zu versetzen. Dies erleichtere z. B. die Schaffung übersichtlicher Eingangsbereiche. Barrierefreiheit sei auch mit unkonventionellen Ideen und Mitteln zu erreichen, machte Frau Stude deutlich. Weiterführende Informationen zur Barrierefreiheit und zum Thema „Design for All“ finden Sie hier.

Andreas Krüger, Geschäftsführer der Modulor Projekt GmbH, stellte die Entwicklung am Moritzplatz als Beispiel für einen erfolgreichen Netzwerk-Aufbau in Berlin-Kreuzberg vor. Die frühzeitige inhaltliche und organisatorische Einbindung wichtiger Akteure in ein neues Netzwerk sichert die Kompromissbereitschaft und das Engagement zwischen den Beteiligten. Die am Moritzplatz entstandene vielfältige Mischung von Angeboten (Werkstätten, Geschäfte, soziale Projekte, Club, Café, Kindergarten) leiste, so Herr Krüger, einen zusätzlichen Beitrag zur Profilierung des Standortes. Sie trägt zu einem ökonomischen und sozialen Mehrwert bei. Informationen zur Modulor Projekt GmbH finden Sie hier.

Im Gespräch mit Marco Mehlin, Moderation, gab Jeannette Saleh Zaki, Wirtschaftsföderung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Hinweise zum Bewerbungsverfahren aus bezirklicher Sicht. Sie stellte zahlreiche Tipps zur Zusammenarbeit mit den Bezirksämtern vor.

Elke Plate, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Christof Deitmar, IHK Berlin, und Daniel Schertel, Büro raumscript, standen abschließend für Rückfragen zum Wettbewerbsverfahren zur Verfügung. Sie beantworteten Detailfragen aus dem Publikum zu inhaltlichen und organisatorischen Punkten. Den anschließenden Umtrunk nutzten die rund 60 Gäste dazu, Erfahrungen und Ideen auszutauschen.

Fotos:
Ingrid Hermannsdörfer, Landeskriminalamt Berlin (oben) und Ingeborg Stude, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (unten) bei Ihren Vorträgen im Rahmen des MittendrIn Berlin! Fachforums „Laufend Neues erleben – Denkanstöße und Inspirationen“ am 18. April 2012 im Amerika-Haus in Berlin

 
 

 

 

Newsletter Nr. 1 / 2012

6. März 2012

Wir möchten Sie auf folgende Veranstaltung aufmerksam machen:
Auftakt zu MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative 2012/13

Der Wettbewerb MittendrIn Berlin! fordert die Akteure in den Berliner Kiezen auf, das Motto „Laufend Neues erleben“ für ihre Kunden und Gäste kreativ umzusetzen. Berlin ist als Shopping-Metropole beliebt bei Berlinern und Touristen. Diese Beliebtheit begründet sich mit den vielen abwechslungsreichen Einkaufsstraßen, Geschäftsquartieren und Kiezen. Diese Qualität zu fördern, haben sich das Land Berlin, die IHK Berlin und private Unternehmen zum Ziel gesetzt. Bis zum 25. Mai können sich Standortinitiativen mit ihren Ideen bewerben. Für die Umsetzung der Gewinner-Projekte stehen bereits zum sechsten Mal insgesamt 100.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.